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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Die Milchpreise sind zu tief

Die Schweizer Milchbäuerinnen und Milchbauern sind besorgt über die tiefen Molkereimilch-Preise. Der letzte Entscheid (vom 23.08.2017) der Branchenorganisation Milch zur Erhöhung des Richtpreises ist ein Schritt in die richtige Richtung, um ein verbessertes Einkommen für unsere Bäuerinnen und Bauern zu realisieren. Doch die Preise sind nach wie vor weit entfernt von einem existenzsichernden Einkommen.

Betrieb nur mit Gratisarbeit möglich

Viele Schweizer Milchproduzentinnen und Milchproduzenten können mit dem erzielten Preis gerade einmal ihre Kosten decken. Für Investitionen in die Zukunft bleibt kein Geld. Der Betrieb läuft nur, weil Eltern, Grosseltern und erwachsene Kinder auf dem Betrieb häufig ohne oder nur mit geringer Entlöhnung mitarbeiten.

Ein Mindest-Milchpreis von 75 Rappen

Die Berechnungen der Genossenschaft der Schweizer Milchproduzenten (SMP) zeigen, dass ein angemessener Mindest-Milchpreis für Bäuerinnen und Bauern mit optimierten Kostenstrukturen bei 75 Rappen liegt. Für über die Hälfte der produzierten Milchmenge wird weniger als dieser Mindestpreis bezahlt und viele Milchproduzentinnen und Milchproduzenten arbeiten an der Armutsgrenze.

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